DHB-Erstsichtung mJ96: „Für uns Standortbestimmung“

21 Feb
Yannik Löhr

Yannik Löhr

Noch bis zum 7. März bleibt den Spielern des HVN-Kaders mJ96 Zeit, sich auf die Erstsichtung des Deutschen Handballbundes 2012 (DHB) in Ruit (Baden-Württemberg) vorzubereiten. HVN-Landestrainer Klaus-Dieter Petersen empfiehlt tägliches Lauftraining, zusätzlich 20- bis 30-minütige Pass-, Fang- und Werfübungen. „Grundfertigkeiten unseres Sports“, sagt der Landestrainer. Petersen hat jetzt die Namen der Kaderspieler bekannt gegeben, die den Handball-Verband in Baden Württemberg vertreten werden.

Die Erwartungen Petersens an die Maßnahme vom 7. bis zum 11. März sind hoch: „Für uns als Verband geht es um die Standortbestimmung. Den Jungs und meinen Trainerkollegen kann die Maßnahme bei der Selbsteinschätzung helfen.“ Dazu beitragen soll auch der Erfahrungsaustausch mit Spielern und Trainern anderer Landesverbände. Der Landestrainer hofft auf Impulse auf die Ausbildungsarbeit im Verband, nicht nur auf Landes-, sondern auch auf Gliederungsebene. „Grundlage für alles ist nicht zuletzt die Trainer- und Trainingsqualität in den Kreisen und Regionen.“

2011 hatte der Deutsche Handballbund die Niedersachsen-Auswahl noch zur Erstsichtung nach Kienbaum  eingeladen. Petersen: „Vor etwa fünf Jahren hat sich der DHB für ein neues flexibles Sichtungsmodell entschieden. Die ersten Sportschulen hierfür waren das Leistungssportzentrum in Kienbaum und der Olympiastützpunkt in Heidelberg. In diesem Jahr ist nun erstmalig die Sportschule in Ruit als Austragungsort vorgesehen, wo wir auf andere Landesverbände als bisher treffen und sicherlich auch  andere Verbandsstrukturen und Spielphilosophien kennen lernen werden.“ Quelle: HVN-oti

Der Kader

Tor – Jannis Koschick (Eintracht Hildesheim), Jannik Rohde (TuS Harsefeld)

Feld – Hannes Feise (TSV Anderten), Niklas Funke (TV Bissendorf-Holte), Yannick Löhr (Eintracht Hildesheim), Maximilian Mäkel (TSV Burgdorf), Jago Mävers (Eintracht Hildesheim), Lukas Mertens (JSG Wilhelmshaven), Cedric Post (TSV Anderten), Jannik Rohde (TuS Harsefeld), Jonas    Schweigart (JSG Wilhelmshaven), Steffen Weigel (TSV Burgdorf), Nils Wilken (Eintracht Hildesheim);
Reserve – Lukas Brüggemann (TSV Bissendorf-Holte), Sergej Gorpishin (Eintracht Hildesheim), Paul Hempel (Eintracht Hildesheim), Nick Steffen (JSG Wilhelmshaven), Dennis Zjezdzalka (HSG Bützfleth/Drochtersen);

Offizielle – Klaus-Dieter Petersen (HVN-Landestrainer), Stephan Lux (HVN-Trainer), Roland Müller (Physiotherapie);

“Wir Kieler”-Kampagne geht in die nächste Runde

14 Feb

Fünf Zebras wurden vorgeschlagen

Mit der “Wir Kieler”-Kampagne sucht Kiel-Marketing in Kooperation mit der traditionsreichen Kieler Autohandelsgruppe “schmidt & hoffmann mobilität” Menschen, die Außergewöhnliches für Kiel, für einzelne Stadtteile oder ganze Menschengruppen leisten oder zum guten Ruf der Stadt weit über die Landesgrenzen hinaus beitragen.

Auf der Vorschlagsliste stehen fünf Zebras: Christian Zeitz, Klaus-Dieter “Pitti” Petersen, Trommler-Urgestein Matthias Kraatz, der ehemalige Manager Heinz Jacobsen und Dieter Hein, Aufsichtsratsmitglied und 1. Vorsitzender des THW Kiel e.V., stehen bis zum 26. Februar zur Wahl.
Alle weiteren Informationen zur “Wir Kieler”-Kampagen finden Sie hier: http://www.wir-kieler.de oder  http://www.wir-kieler.de/petersen-klaus-dieter/

An 25 Gewinner-Schulen werden die Stars zu Sportlehrern

10 Feb

HANDBALL-STARS GO SCHOOL, eine Nachwuchs-Initiative des Deutschen Handballbundes und der TOYOTA Handball-Bundesliga in Kooperation mit TOYOTA, bei der Stars des deutschen Handballsports Schulen besuchen, um dort Trainingseinheiten und Autogrammstunden durchzuführen, geht in die nächste Runde. Nun wurden aus den Bewerbungen 25 Gewinner-Schulen ermittelt. Eine Übersicht der von einer Jury ausgewählten Schulen finden Sie unter www.handball-in-schulen.de.

Einige Details: Im Bewerbungszeitraum vom 3. November 2011 bis 20. Januar 2012 gingen insgesamt 456 Anfragen ein. 332 davon wurden von Lehrkräften, 124 von Schülerinnen und Schülern eingereicht. 47 Schulen hatten sich bereits 2011 um eine Auswahl beworben. Dabei ist der Anteil der Bewerbungen von Schülerinnen und Schülern im Alter von 11 bis 15 Jahren besonders hoch, diese machen 85 Prozent aller Schülerbewerbungen aus. Insgesamt verteilen sich die Bewerbungen über ganz Deutschland, es ist allerdings eine leichte „Westtendenz“ festzustellen, Ostdeutschland, mit Ausnahme von Berlin, ist unterrepräsentiert.

Schirmherr und DHB-Manager Heiner Brand: „Mit HANDBALL-STARS GO SCHOOL gelingt es uns, den Jugendlichen attraktiv und hautnah zu vermitteln, wie faszinierend Sport und insbesondere der Handball ist. Das Projekt fordert und fördert Schülerinnen und Schüler, die sich für Sport interessieren und sich dort engagieren.“

Frank Bohmann, Geschäftsführer der TOYOTA Handball-Bundesliga: „Wir sind sehr froh über die Neuauflage der Initiative. Die Bewerbungen zeigen, dass sich der Großteil der Bewerber wirklich Gedanken gemacht hat. Es wurde nicht nur das Formular ausgefüllt, sondern Bilder, Videos und Anschreiben als Unterstützung hochgeladen. Die Qualität der Bewerbungen ist gestiegen, hierfür geht ein großes Kompliment an alle Teilnehmer. Ich bin sicher, das Projekt schafft Begeisterung und generiert im besten Fall Handballer und Fans, beides ist für uns eminent wichtig.“

Und das erwartet die 25-Gewinnerschulen: Neben exklusiven Trainingseinheiten und Autogrammstunden gibt es einen Parcours, bei dem handballerisches Geschick getestet wird. Es werden Geschwindigkeit von Wurf und Dribbling sowie Treffsicherheit gemessen. Das Handballtraining wird geleitet von Handballgrößen wie: Schirmherr und DHB-Manager Heiner Brand, Bundestrainer Martin Heuberger, DHB-Trainer Christian Schwarzer, Weltmeister Markus Baur, Welthandballer Daniel Stephan, Olympiasieger Wieland Schmidt, Torwartlegende Andreas „Hexer“ Thiel, Ex-Kapitän Frank von Behren und Abwehrass Klaus-Dieter Petersen.

Eine der teilnehmenden Schulen gewinnt eine Fahrt für 30 Personen zum Handball-Super Cup für Vereine, der am 21. August in der Olympiahalle München stattfinden wird. Dort eröffnet die TOYOTA Handball-Bundesliga mit dem Spiel zwischen dem Deutschen Meister HSV Hamburg und dem DHB-Pokalsieger THW Kiel die Saison 2012/13. Weitere Informationen unter www.handball-in-schulen.de.  Quelle: DHB-CH

Jugend-Nationalmannschaft JG 94/95 trifft sich in Kaiserau

3 Feb

Im Rahmen eines Schulungs-Lehrganges in Kaiserau spielte die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft (JG 94/95) beim  Handball-Drittligisten VfL Eintracht Hagen 37:38 (18:20).
Gut 200 Zuschauer hatten sich am Mittwoch  in der Enervie Arena eingefunden, um die deutschen Handball-Asse von morgen im Duell mit den Grüngelben in Aktion zu erleben. Nach dem ersten Viertel – gespielt wurden viermal 15 Minuten – führte der DHB-Nachwuchs von Trainer Klaus-Dieter Petersen mit 12:9. Besonders die Abwehrleistung seiner Mannschaft veranlasste den Hagener Trainer Kahlid Khan dazu, in der ersten Viertelpause deutliche Worte an seine Schützlinge zu richten. Kurzfristig hatte die Ansprache Erfolg, den zweiten Abschnitt gewann der VfL Eintracht mit 11:6. Bei einer 26:23-Führung im dritten Viertel sah es so aus, als könnten sich die Grüngelben aus Hagen absetzen, aber der erst 16-jährige Alexander Saul (9 Tore) vom SC Magdeburg und seine Kameraden drehten die Partie mit einer 5:0-Serie noch einmal auf 28:26, bevor der VfL zum Schlussspurt ansetzte.
„Das ist schon eine sehr gute Mannschaft, von der in der Zukunft viel zu erwarten ist“, so der Hagener Übungsleiter Khan, „die werden bei ihren Altersklassen-Wettbewerben demnächst weit kommen.
Im Rahmen der Vorbereitung auf die Jugend-Europameisterschaft vom  12.-22.7.2012 in Österreich und die Qualifikationsspiele vom 30.3.-1.4.2012 in Luxemburg, wurden die Jugend-Nationalspieler am Donnerstag im Kompetenzzentrum für Gesundheit und Fitness „SALUTO“ in Halle/Westfalen durchgecheckt.

HVN-Auswahl mJ 85/86 belegt den 3. Platz in Dormagen

23 Jan

HVN-Auswahl mJ 95/96

Vier Punkte aus vier Spielen sollten nicht zum Einzug in die Endrunde des DHB-Länderpokals 2012 reichen: Der Optimierungskader M95/96 überließ am Wochenende während der Vorrunde in Dormagen den Landesverbänden Mittelrhein (Platz eins) und Berlin (Platz zwei) die Tickets zur Endrunde Ende März in Rotenburg a.d. Fulda. Für die Angehörigen des Optimierungskaders endete mit der Vorrunde des Länderpokals die Förderung durch den Landesverband.
HVN-Trainer Ludger Emke, der die „Jungs“ (O-Ton Emke) gemeinsam mit Landestrainer Klaus-Dieter Petersen und Physiotherapeutin Julia Saathoff nach Nordrhein-Westfalen begleitet hatte: „In den drei Jahren ist aus Einzelspielern eine Mannschaft gewachsen. Trotz des ein oder anderen Rückschlags: Die Jungs haben sich prima entwickelt.“

Was auch DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer nicht verborgen blieb: „Man erkennt ‚Pittis‘ Handschrift, mit der der Handball-Verband Niedersachsen unsere Vorgaben umsetzt.“ Der DHB fordere offensive und dabei flexible Abwehrsysteme sowie die Förderung von Individualisten. „Niedersachsen sollte diesen Weg weitergehen. Es gibt Landesverbände, die stehen schlechter da.“

Schwarzer zum Abschneiden des „Teams Niedersachsen“ während der Länderpokal-Vorrunde: „Die Mannschaft hat sich in der Begegnung gegen Berlin selbst geschlagen.“ Vor allem wohl aufgrund einer Vielzahl technischer Fehler, die Schwarzer ausgemacht haben will.

HVN-Landestrainer Klaus-Dieter Petersen („Pitti“) ließ sich gestern Nachmittag in Dormagen keine Beurteilung der Leistungen der HVN-Auswahl entlocken: „Wir werden die Ergebnisse im Detail analysieren und im Arbeitskreis Leistungsförderung gemeinsam darüber nachdenken, wie wir weiterarbeiten.“

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