U19 zeigt sich im 1. Saisonspiel hellwach

12 Sep

Am gestrigen Samstag galt es für unsere U19 zum Auftakt der Saison 2016/17 die Richtung vorzugeben. Nach einer intensiven Vorbereitung traf unsere Mannschaft auf den VfL Potsdam und konnte mit einem klaren und konzentrierten Spiel überzeugen. Der Endstand von 25:16 (14:11) belohnte unsere A-Jugend mit den ersten zwei Punkten der Saison. Mit einem Kader, der frisch zusammengestellt ist, bewiesen unsere Jungs, dass sie ihre Trainingszeit genutzt haben, um zu einem Team zusammenzuwachsen. „Wir haben hier heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen“, zeigt sich Trainer und Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter „Pitti“ Petersen erfreut über den Spielverlauf und das Ergebnis.

Mit einem guten Start ins Spiel zeigte unsere Mannschaft von Anfang an ihre Motivation. Bereits nach fünf Minuten stand es 4:1 für uns, was auch der starken 6:0 Abwehr zu verdanken war. Mit dem Kopf voll da und auch einer gut eingesetzten körperlichen Darstellung spielten unsere Jungs sich von einem 7:4 (15.) über ein 12:9 (24.) mit dem drei Tore Vorsprung zur Halbzeit (14:11). Eine konzentrierte Darstellung der Mannschaft unter Führung ihres Kapitäns Ferris Klotz und ein mit viel Geduld und Disziplin ausgeführtes Angriffsspiel, schafften es die körperlich starke 6:0 Abwehr der Potsdamer ein ums andere Mal zu überwinden. Unser eigener Torwart Jandre Spach garantierte derweil mit einigen glänzenden Auftritten den Vorsprung unserer Mannschaft zu halten.

Nach der Halbzeitpause kamen hellwache Zebras aus der Kabine zurück aufs Spielfeld. Der Vorsprung wurde auf sieben Tore ausgebaut (18:11/ 38.). Die Mannschaft zeigte ihre hohe Spielfähigkeit gelenkt von Hannes Glindemann im Angriff, der den Gegner aus der sicheren Abwehr, um die im Zentrum sehr stark spielenden Jan-Ole Martin, Philip Markovski, Ferris Klotz und Jonte Stegmann, immer wieder vor einige Probleme stellte. So war es nicht verwunderlich, dass es in der 45. Spielminute 21:12 stand. Beide Mannschaften konnten sowohl ihre Systeme, als auch ihre Spieler durchwechseln, jedoch war klar, dass das Spiel eine Vorentscheidung hatte. Mit einem 25:16 machten unsere Jungs den Sack zu und blieben ihrer Spiellinie treu.

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Klaus-Dieter Petersen gibt Garreler Schülern Tipps

3 Sep
Die Grundschule hatte sich für das Star-Training beworben. Gemeinsam mit der Handball-Abteilung des BV Garrel wurde trainiert.Garrel

Garrel Die goldene Schale des Handball-Europameisters Deutschland funkelt in der Ecke der Garreler Sporthalle – im Original. Noch interessiert sich keines der rund 40 ausgewählten Kinder, die am Freitagmorgen im Handballtraining sind, für die Trophäe. Für Fotos damit und mit den Handball-Stars sowie Autogramm-Wünsche wird noch Zeit sein, erst wird geschwitzt.

Die Katholische Grundschule Garrel hatte ein Star-Training gewonnen – eine von 22 Schulen. An die Grundschule gekommen waren Lasse Seidel und Patrick Miedema von der HSG Nordhorn-Lingen. Vor allem aber Rekordnationalspieler und Erfolgstrainer Klaus-Dieter (Pitti) Petersen hatte schnell viele neue Fans in der Sporthalle gewonnen. Europameister 2004, Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 2004, neun Mal Deutscher Meister im Verein, davon alleine acht Mal mit dem THW Kiel, mit dem er als Trainer Deutscher Meister und Supercup-Sieger wurde.

Kinder wie Erwachsene hat Petersen schon unter seinen Fittichen gehabt. „Kinder zu trainieren, das gefällt mir am meisten“, sagte Petersen im Gespräch mit der NWZ .

Die Idee, sich für die Aktion zu bewerben, hatte die Initiative „Jugend begeistern“ der BVG-Handball-Abteilung. Christina Bruns hatte Petra Krüger Janning angesprochen, die für den Sport an der Grundschule zuständig ist. Mit ihrer damaligen vierten Klasse wurde ein Bewerbungsvideo gedreht – derart witzig, dass es den Zuschlag für das Projekt des Deutschen Handballbundes und der AOK-Gesundheitskasse gab.

Am Freitagmorgen um 8.30 Uhr war es dann soweit. Sein ganz persönliches Highlight hatte BVG-Trainer Thomas Grotjan schon vor Trainingsstart: Im damaligen Trikot des THW-Kiel mit Original-Unterschrift von Petersen empfing der Handballer sein früheres „großes Idol“.

In der Halle standen dann Kräftigungs- und Koordinierungsübungen auf dem Stundenplan. Viel wurde mit dem Ball trainiert. Im Anschluss an die Einheiten, die neben Thomas Grotjan und Christina Bruns Verena Brinkmann, Svenja Ruhöfer, Anita Otten und Birgit Deeben vom BV Garrel unterstützen, bot sich Gelegenheit für Autogramme und Selfies. Jede Menge Fragen wurden gestellt.

Im Anschluss an das Training waren alle Dritt- und Viertklässler der Grundschule zu einer Handball-Party mit verschiedenen Stationen eingeladen. Ziel der bundesweiten Aktion ist es, Grundschülern Freude an der Bewegung, am Spielen und am sportlichen Miteinander zu vermitteln. Christina Bruns jedenfalls würde sich freuen, wenn der ein oder andere Schüler auf den Geschmack gekommen sein sollte.

Rund 200 Kinder und Jugendliche von den Pampers-Kindern bis zur A-Jugend sind in der Handball-Abteilung des BV Garrel aktiv. Den Hype um den Europameister-Titel der Deutschen Nationalmannschaft komme der Handball-Abteilung zwar zugute, sagte Christina Bruns. Doch letztlich sei das Engagement vieler Ehrenamtlicher entscheidend, die sich stark für die Jugend engagierten. „Pitti“ Petersen jedenfalls „brennt für Handball“, wie er sagt – und das „24 Stunden am Tag.“ Seit Freitag bestimmt auch einige Garreler mehr.

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Klasse Kieler übertrumpfen Konkurrenz beim „EuroGoldCup“

29 Aug

U19Euro-Gold-Cup-768x433Nach einem heißen Handball-Wochenende in Pforzheim sind die A-Junioren des THW Kiel mit dem Siegerpokal nach Hause gefahren. Beim EuroGoldCup entschieden sie das Finale gegen den Nord-Rivalen SG Flensburg-Handewitt mit 16:15 für sich. Als die Entscheidung fiel, sahen um die 500 Zuschauer zu, über beide Tage begrüßte die HSG Pforzheim etwa 900 Gäste.

Zum fünften Mal hatte die HSG den Jugendmannschaften vor der Fritz-Erler-Halle im wahrsten Sinne des Wortes den Roten Teppich ausgerollt. Sollte der eine oder andere der jungen Handballer irgendwann Star-Status erreichen, wäre das keineswegs überraschend. Stark waren am Wochenende einige Torhüter, auch wenn aus ihren Reihen letztlich niemand ausgezeichnet wurde. Dafür wurden als „Bester Spieler“ sogar zwei Talente des Jahrgangs 1998 geehrt: Kiels Kreisläufer Ferris Klotz sowie Luis Villgrattner. Dass die JSG Balingen-Weilstetten Platz drei eroberte, hatte sie vor allem den Toren des von der JSG Echaz-Erms verpflichteten Rückraumspielers Villgrattner zu verdanken. Der junge Sportsoldat dürfte im Verlauf der Saison weitere Male in der Goldstadt spielen, und zwar mit Balingens Drittliga-Team bei der TSG Pforzheim beziehungsweise bei der SG Pforzheim/Eutingen.

Die SG-Junioren hatten beim EuroGoldCup Pech und beendeten das Turnier nach der abschließenden 13:15-Niederlage gegen den FC Barcelona auf dem letzten Rang. „Wir hätten uns von Spiel zu Spiel cleverer anstellen müssen“, sagte der vom TSV Rintheim gekommene Torhüter Moritz Haubrock. Nach einem 9:16 zum Auftakt gegen die Füchse Berlin kam die SG dank eines 12:12-Unentschiedens gegen Barcelona ums vorzeitige Ausscheiden herum. Um weiterzukommen, hätte sie Kiel dann klar schlagen müssen. Doch nur ein Achtungserfolg war drin: Die SG unterlag mit 11:14.

Das bedeutete, dass Kiel und Barcelona 3:3 Punkte hatten und die Norddeutschen wegen eines mehr erzielten Treffers ins Halbfinale einzogen. Die Katalanen erlebten eine böse Überraschung, denn sie nahmen an, dass – wie international üblich – der direkte Vergleich zählt. „Wir haben gar nicht gerechnet, sondern gespielt und erst nachher erfahren, dass es gereicht hat“, sagte Kiels Trainer Klaus-Dieter Petersen. Angesichts einer stetigen Leistungssteigerung meinte er, der Finaleinzug der THW-Junioren sei verdient. Für den Endspielerfolg brauchte es dann auch Glück. „Ich habe ja in den letzten zehn Minuten durchgewechselt“, sagte „Pitti“ Petersen. Der Ex-Nationalspieler und sein Team hatten es nach der Siegerehrung eilig, denn eine Stunde nach Turnierende wollte der THW vom Bahnhof Pforzheim aus die Heimreise antreten. Auch im Zug sei Alkohol für seine Schützlinge tabu, versicherte Petersen nebenbei.

Schmerzhafte Jubel-Panne
Einem war die Lust zu feiern, wohl ohnehin vergangen: Beim spontanen Jubel nach dem Finale krachte Jan Ole Martin mit einem Mitspieler zusammen, verlor zwei Schneidezähne und verpasste wegen der nötigen Behandlung die Abschlusszeremonie. Da war wenigstens sein Trikot dabei, denn mit dem bestiegen seine Mannschaftskameraden das Siegerpodest. Organisator David Bregazzi zeigte sich schon vor dem Finale zufrieden, auch wenn die Hitze wohl ein paar Zuschauer gekostet hatte. „Wir hatten Superspiele – und Superspieler“, sagte Bregazzi. (Quelle: Pforzheimer Zeitung – Ralf Kohler)

Einzigartiges Förderprojekt THW-YOUNGstar ins Leben gerufen

25 Aug

THWYoungStarWenn sich drei starke Partner zusammenfinden, um den deutschen Handball-Nachwuchs zu unterstützen, dürfen sich die Kleinen auf Großes freuen: Mit dem Förderprojekt THW-YOUNGstar unterstützt der THW Kiel gemeinsam mit der Tankstellenmarke star und Handball-Camp junge Spieler in ganz Deutschland. Prominente Förderer stehen ebenfalls bereit: Die beiden Nationalspieler Andreas Wolff und Patrick Wiencek vom THW Kiel sind Paten des innovativen Projekts.

Unterstützung für den Handball-Nachwuchs
Offizieller Partner des THW Kiel sind die star Tankstellen bereits seit mehr als fünf Jahren. Mit Beginn der Spielzeit 2016/2017 wurde diese Partnerschaft zum Hauptsponsoring des 20-fachen Deutschen Meisters ausgeweitet. Neben dem Engagement für das Profi-Team in der DKB Handball-Bundesliga und der VELUX EHF Champions League engagiert sich star gemeinsam mit dem deutschen Rekordmeister nun auch aktiv für Jugendarbeit und Nachwuchsförderung im Handball. Als Partner für die Umsetzung wurde Handball-Camp gewonnen. Handball-Camp ist führend in der Organisation und Durchführung von Handball-Camps und beim THW Kiel in das Training und die Koordination der Nachwuchsteams verantwortlich eingebunden.

Die Pyramide: So wird ein junger Handballer zum THW-YOUNGstar
Gemeinsames Ziel der Beteiligten ist es, den Handball-Nachwuchs in Deutschland nachhaltig zu fördern. Dafür werden neben der Partnerschaft der star Tankstellen für mehr als 200 Jugendhandball-Camps neue gemeinsame Projekte wie das Programm THW-YOUNGstar ins Leben gerufen. Dahinter verbirgt sich ein einzigartiges, fünfstufiges Förderkonzept für junge Nachwuchstalente im Alter von 10 bis 15 Jahren.

  1. Stufe: Für das Programm THW-YOUNGstar qualifizieren können sich junge Talente aus ganz Deutschland in einem der zahlreichen ganzjährig von Handball-Camp veranstalteten und von star unterstützten Camps. Oder sie reichen ein selbstgedrehtes Video ein, das zeigt, was in ihnen steckt.
  1. und 3. Stufe: In regionalen Tages-Camps in den drei großen deutschen Kernregionen Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg werden die Talente nach dem Trainingskonzept von Handball-Camp gefördert und gesichtet. Anschließend wird in interaktiven Wettbewerben und durch eine Jury entschieden, wer die nächste Stufe, das nationale Wochenend-Camp in Kiel, erklimmen darf.
  1. und 5. Stufe: Aus dem Wochenend-Camp gehen sieben Talente hervor, die zur star Exzellenz-Woche in Kiel eingeladen werden. Beim „Finale“ können sie auf die star-Patenspieler und THW-Trainer Alfred Gislason treffen und am Ende wird unter ihnen der erste THW-YOUNGstar ermittelt. Dieser darf sich auf die finale Phase des Programms, ein halbjähriges Stipendium von star unter Anleitung der THW-Nachwuchstrainer und die Patenschaft mit den THW-Bundesligaprofis Andreas Wolff und Patrick Wiencek freuen.

„Für uns ist die Unterstützung des Handball-Nachwuchses ein wesentlicher Teil unseres sportlichen Engagements beim THW Kiel“, erklärt Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer und Pressesprecher der Tankstellenmarke star. „Junge Talente in ganz Deutschland müssen früh erkannt und gefördert werden, das ist unser Ziel. Wir sehen es als unsere Verantwortung an, nicht nur die Profis zu fördern, sondern auch dafür zu sorgen, dass der Sport in Zukunft noch mehr Menschen begeistert. Deswegen ist die Zusammenarbeit für die kommenden drei Jahre bereits fixiert.“

„Hoffen, Talenten helfen zu können“
Thorsten Storm, Geschäftsführer des THW Kiel, ergänzt: „Für den Handball ist es wichtig, herausragende Talente früh zu entdecken und zu entwickeln. Mit dem THW-YOUNGstar-Programm gehen wir gemeinsam mit unseren Partnern neue bundesweite Wege für die Zukunft unseres Sports. Vielleicht sehen wir im THW-YOUNGstar ja den Europameister von morgen?“ Die beiden star Patenspieler des THW Kiel sind gespannt auf die Talente der Nachwuchs-Arbeit: „Es ist eine tolle Sache, als Pate Teil des THW-YOUNGstar-Programmes zu sein. Auch wir haben einmal ‚klein‘ angefangen und hoffen, mit unseren Tipps und Tricks den jungen Talenten auf ihrem Weg helfen zu können“, freuen sich Wolff und Wiencek auf das Förderprogramm. Auch der Nachwuchskoordinator des THW Kiel, Klaus-Dieter Petersen, schließt sich dem an: „Zur nachhaltigen Talentsichtung und Förderung schafft das THW-YOUNGstar-Programm einen idealen Rahmen. Wir können auf lehrreiche Trainingseinheiten und tolle Erlebnisse gespannt sein.“

„Qualitätssprung“
Das sieht Mannhard Bech, Gründer von Handball-Camp, ähnlich: „Seit 2003 veranstalte ich Handball-Camps. Wir haben jedes Jahr um Partner geworben, die diese Sportart für Kids so unterstützen, wie sie es verdient. Nach über zehn Jahren geben der THW Kiel und die star Tankstellen uns nun die Gelegenheit, gemeinsam einen Qualitätssprung zu vollziehen. Mit über 200 Camps pro Jahr gelten wir als Europas größter Anbieter und können gemeinschaftlich einen wesentlichen Schritt für die Nachwuchsförderung in Deutschland realisieren. Klasse! Wir freuen uns auf die Partnerschaft und bedanken uns für das Vertrauen.“ (Quelle: Homepage THW Kiel)

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Der Handball-Nachwuchs misst sich wieder beim EuroGoldCup!

25 Aug

Acht Top-Teams sind am Wochenende zu Gast in der Fritz-Erler-Sporthalle.

Der deutsche Handballnachwuchs eifert den „Bad Boys“ nach. Da das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson in diesem Jahr Europameister wurde und nun bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille gewonnen hat, wollten auch die Junioren- und Jugendmannschaften nicht zurückstehen. Vor Kurzem sicherten sich die U20-Spieler die Vizeeuropameisterschaft nach einer knappen Endspielniederlage gegen Spanien. Und vergangenen Sonntag gab es bei der U18-EM ebenfalls Grund zum Jubeln: die Jüngsten gewannen Bronze in Dänemark. Im Halbfinale mussten sie sich dem späteren Sieger Frankreich nach Verlängerung mit 38:39 Toren geschlagen geben, im Spiel um Platz drei rangen sie danach die Slowakei nach zweimaliger Verlängerung mit 32:31 nieder. Jetzt steht an diesem Wochenende in der Pforzheimer Fritz-Erler-Sporthalle ein weiteres Handballgroßereignis an, wenn der EuroGoldCup für A-Junioren (Jahrgänge 1998/1999 und jünger) mit der „Pforzheimer Zeitung“ als Medienpartner zum fünften Mal ausgetragen wird.

Titelverteidiger Berlin dabei

„Die aktuellen Erfolge auf internationaler Ebene, die unseren Handballsport noch mehr in den Blickpunkt gerückt haben, sind natürlich eine tolle Sache“, freut sich Chef-Organisator David Bregazzi von der veranstaltenden HSG Pforzheim. Die hat erneut ein erlesenes Starterfeld gewinnen können. So spielen die Kadetten Schaffhausen, die SG Flensburg-Handewitt, die JSG Balingen und der SC Magdeburg in Gruppe 1, der FC Barcelona, der THW Kiel, die SG Pforzheim/Eutingen und die Füchse Berlin bilden die Gruppe 2. Die Nachwuchsspieler aus der Hauptstadt, aus deren Reihen der heute 21-jährige Paul Drux einen imponierenden Olympia-Auftritt zeigte, sind nicht nur Titelverteidiger. Sie gewannen den EuroGoldCup auch im Jahr 2013. Die weiteren bisherigen Sieger sind Bayer Dormagen (2012) und die SG Pforzheim/Eutingen (2014).

Sozusagen direkt aus Rio de Janeiro kommend, wird Bob Hanning in Pforzheim erwartet. Der Vizepräsident des Deutschen Handballbunds ist zudem Geschäftsführer der Füchse und erfolgreicher Trainer, früher in der Bundesliga und als Assistent von Heiner Brand bei den Olympischen Spielen in Sydney (2000), heute der A-Jugend der Reinickendorfer Füchse. In einen Grußwort bezeichnet Hanning den EuroGoldCup als „das wohl bestbesetzte Jugendturnier im deutschen Handball“. Das Turnier bilde für die Mannschaften einen echten Höhepunkt ihrer Saisonvorbereitung. Wobei Hanning noch anmerkte, „dass sicher einige Spieler, die in Pforzheim auflaufen, in nicht allzu lange Zeit auch in den Bundesligamannschaften stehen, ja sogar im Nationaltrikot zu sehen sein werden.“

Auch Petersen kommt

Eine Handball-Legende wird in der Fritz-Erler-Sporthalle beim „EuroGoldCup“ mit dabei sein: Klaus-Dieter Petersen. Der heute 48-Jährige hat es von 1989 bis 2004 auf 340 Länderspieleinsätze gebracht. Mit der Nationalmannschaft gewann er die Europameisterschaft 2004 und die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen. Als Aktiver spielte „Pitti, wie der gebürtige Hannoveraner genannt wird, bei der GWD Minden, beim VfL Gummersbach, für den THW Kiel und zuletzt den Wilhelmshavener HV. Derzeit ist er Trainer der Jugendnationalmannschaft.

Finale am Sonntag um 14.15 Uhr

„Wir sind sehr stolz darauf, so ein Turnier mit diesen Top-Teams hier in Pforzheim auf die Beine stellen zu können, was ohne unsere vielen Helfer, Förderer und Sponsoren nicht möglich wäre“, blickt David Bregazzi dem Samstag (Beginn 9.30 Uhr, Ende gegen 18,15 Uhr) und dem Sonntag (Beginn 9 Uhr, Finale um 14.15 Uhr) entgegen. Und stellt noch heraus: „Die Crème de la Crème des deutschen Jugendhandballs sowie zwei internationale Top-Teams finden den Weg zu uns nach Pforzheim.“ (Pforzheimer Zeitung-Thomas Frei)