Handball

Ahrensbök: Drei Tage Vorbereitung auf die Vorrunden des DHB-Länderpokals

Ole Diringer

Die Optimierungskader w96/97 und m95/96 des Handball-Verbandes Niedersachsen sind gestern Abend von der Lehrgangsmaßnahme in Ahrensbök (Schleswig-Holstein) zurückgekehrt. Im Rahmen des Ländervergleichs anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des MTV Ahrensbök absolvierten die HVN-Kader den letzten großen Test vor den Vorrunden des Länderpokals im Januar in Nettetal und Dormagen.

Der HVN-Kader m95/96 beendete das Turnier auf Tabellenplatz zwei, der HVN-Kader w 96/97 auf dem vierten und letzten Tabellenplatz. Die Landestrainer Thomas Engler und Klaus-Dieter Petersen betrachten das Abschneiden der beiden Auswahlmannschaften mit gemischten Gefühlen.

Während „Pitti“ Petersen und HVN-Trainer Ludger Emken von „einen guten Weg“ sprechen, auf dem sich die männliche Auswahlmannschaft befinde, sieht Thomas Engler für die „jungen Damen“ noch erhebliches Entwicklungspotential. Noch gestern gab Engler den Kaderspielerinnen „Hausaufgaben“ mit auf den Weg, mit denen sich die Mädchen über die Feiertage zu beschäftigen haben. Anfang Januar ruft Engler den Kader nochmals zu einem Optimierungslehrgang zusammen.

Eröffnet hatte das Turnier in der Arnesbokenhalle in Ahrensbök Karl-Friedrich Schwark, Präsident des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein. Zur Siegerehrung reiste Vizepräsident Jugend Joachim Witt an.

Optimierungskader m95/96 – Sachsen-Anhalt 28:33 (13:13)

HVN-Trainer Ludger Emke zollte nach Spielende den Anhaltinern Respekt: „Wir haben gegen den späteren Turniersieger gespielt.“ Lukas Braun übte für die HVN-Auswahl Selbstkritik: „Wir müssen in der Abwehr mehr reden, im Angriff an unserer Chancenauswertung arbeiten.“ Jonas Burfeind: „Uns fehlte einfach die Cleverness.“

Sachsen-Anhalt übernahm ab der ersten Spielminute die Regie, ging schon in der siebten Spielminute mit 5:2 in Führung, hielt die Niedersachsen zehn weitere Minuten auf Distanz. Timo Kastening und Jonathan Schmidt leiteten die (vorübergehende) Wende ein und verkürzten auf 8:9 beziehungsweise 9:10. Jonas Vonnahme glich schließlich aus (12:12, 24. Spielminute). Mit einem 13:13-Unentschieden schickten die Schiedsrichter die Mannschaften in die Kabinen.

In Halbzeit zwei gaben sich die Sachsen-Anhaltiner entschlossener, zogen über 18:15 (31.), 20:17 (35.) auf 22:17 (37.) davon. In der 44. Minute hatten die Gegner der HVN-Auswahl erstmals eine 27:21-Führung herausgespielt. Niedersachsen verkürzte zum Schlusspfiff noch einmal auf 28:33.

Optimierungskader m95/96 – Schleswig-Holstein 29:21 (9:10)

HVN-Trainer Ludger Emken gab sich nach dem Schlusspfiff zufrieden: „In der zweiten Halbzeit haben wir das abgerufen, was wir können, quasi das Spiel noch umgedreht.“ Leise Kritik gibt Emken den Spielern dann doch noch mit auf den Weg. „Wenn wir Mitte Januar zu den Länderpokal-Vorrunden nach Dormagen reisen, müssen wir in jedem Spiel von Anfang an alles geben.“

Ganze 21 Minuten benötigten die Schützlinge von Emken und Klaus-Dieter Petersen, um das erste Mal auszugleichen. Timo Kastening verwandelte einen Siebenmeter-Strafwurf zum 8:8.

Vorher hatten sich die Gastgeber das Heft nicht aus der Hand nehmen lassen, zogen gleich auf 3:1 davon und hielten die Niedersachsen bis zur 20 Spielminute auf Distanz.

Zu den auffälligsten Spielern des HVN-Kaders in Halbzeit eins zählte einmal mehr Frederic Stüber, der mit drei Toren in Folge (5:7, 6:8, 7:8) die Aufholjagd einleitete. Zur Halbzeit lagen die Gastgeber des Handball-Verbandes Schleswig-Holstein mit einem Tor in Front (10:9).

Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte gingen die Schleswig-Holsteiner mit 14:11 in Führung. Doch dann fanden die Niedersachsen ins Spiel. Lukas Böhm glich in der 33. Spielminute aus (14:14), Niedersachsen übernahm fortan die Regie. Sieben Minuten später lagen die HVN-Auswahlspieler schon mit vier Toren in Front, bauten den Vorsprung dann kontinuierlich bis zum 29:21-Endstand aus. Quelle: (HVN oti)

Die Abschlusstabellen des Wettbewerbs der männlichen Jugend:

01) Sachsen-Anhalt (5:1)

02) Niedersachsen (4:2)

03) Schleswig-Holstein (2:4)

04) Viborg HK (5:1)

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