Handball

HANDBALL-STARS GO SCHOOL: Gemeinschaftsschule Auenland, Bad Bramstedt

Beantwortete geduldig alle Fragen: Pitti Petersen und Yogi Bitter

Mitten im Holsteiner Auenland, im grünen Dreieck zwischen Hamburg, Kiel und Lübeck machte HANDBALL-STARS GO SCHOOL heute seinen nördlichsten Tour-Stopp und ist damit mehr als 850 Kilometer von der südlichst gelegenen HSGS-Schule entfernt. Auf der aktuellen „Nord-Tour“ schließt HSGS langsam den Kreis und begrüßte beim 22. von insgesamt 25. Stopps die Gemeinschaftsschule Auenland in Bad Bramstedt.

Fast exakt mittig zwischen Nord- und Ostsee als auch Hamburg und Kiel gelegen, durften sich die 40 auserwählten Trainingsteilnehmer – als auch später alle weiteren SchülerInnen auf dem Sportplatz – nicht nur über HSGS-Trainer und Europameister „Pitti“ Petersen, der ab kommender Saison das Anschlusstraining im Jugendbereich des THW Kiel übernimmt, freuen. Auch Weltmeister und Torwart-Star des HSV Handball „Jogi“ Bitter stand im Fokus. Bitter, der aktuell noch an seinem Kreuzbandriss laboriert, hatte sich kurzfristig entschlossen, zusammen mit Christian Pöhls, dem Leiter der Presseabteilung des HSV Handball, HSGS aktiv zu unterstützen und nach Bad Bramstedt zu kommen.

Während HVN-Coach „Pitti“ Petersen das Training leitete und den SchülerInnen half den anspruchsvollen HSGS-Parcours, der sich zuletzt schon zweimal bei Petersens Einheiten bewährt hatte, zu meistern, nahm sich Johannes Bitter, der noch letztes Jahr mit dem HSV die Deutsche Meisterschaft gefeiert hatte, immer wieder einzelne Gruppen beiseite und gab Insidertipps – von der Wahl der Ecke bis zu Deckungsformationen. Die Hinweise waren vor allem für die Angreifer interessant, kamen sie doch aus der Perspektive eines Torhüters. Kurz bevor es dann zum ersehnten Star-Talk überging, für den die SchülerInnen extra einen Fragenkatalog vorbereitet hatten, stand jedoch noch der Wettkampf um die Klassenfahrt zum TOYOTA HBL Super-Cup an, wo beide, „Pitti“ und „Jogi“ nochmals anfeuerten und  versuchten, positiv zu motivieren. Schon vorher hatte Petersen die gesamte Klasse, bei Erschöpfungs-Erscheinungen immer wieder im Kreis versammelt, um sich gegenseitig mit eigenem Schlachtruf anzufeuern und so die Leistung zu steigern.

„Wie lange spielst Du noch und wirst Du auch mal Trainer?“ oder „Können Sie sich denn auch vorstellen, beim THW zu spielen?“ waren sogleich die ersten Fragen, die dem HSV Torwart Johannes Bitter entgegenschmetterten. „Nee, eher kein Trainer, ich hab ja keine Ahnung vom Handball, ich stehe ja nur hinten im Tor drinnen“, war seine erste Antwort, womit er die Gruppe spätestens jetzt komplett auf seiner Seite hatte. Petersen und Bitter beantworteten alle Fragen des vorbereiteten Spick-Zettels geduldig, schwenkten locker zu anderen Themen über und überzeugten einmal mehr mit bodenständiger und sympathischer Art und Weise. „Die sind ja beide ganz normal!“, flüsterte eines der Mädchen, um so dann loszurennen, um Federtasche und HSGS-Shirt zum Autogramme-Schreiben bereitzuhalten. Im Laufe der knappen halben Stunde erfuhren die SchülerInnen dann noch, dass Bitter den THW durchaus als sympathischen Verein wahrnimmt, der seinen Reiz hat, aber langfristig mit dem HSV plant, er in der Freizeit gerne mehr golfen würde, durch den Rücktritt aus der Nationalmannschaft froh ist, mehr Zeit mit seinen Kindern zu verbringen und mit den meisten Kids der Gemeinschaftsschule Auenland St. Pauli als Lieblingsverein im Fußball teilt, wobei Fußball in Bad Bramstedt keine all zu große Rolle spielt, da die Handballabteilung der Bramstedter Turnerschaft mit 20 Jugendmannschaften dem großen Konkurrenten weit überlegen ist.

Auf dem Schulhof, wo sich die restlichen Klassenstufen fünf bis acht an den Handballstationen, wie dem TOYOTA-Speedgoal, testeten, hatte Bitter, nachdem er zahlreiche Autogrammwünsche erfüllt hatte, noch eine Überraschung parat. So durften sich die engagiertesten SchülerInnen heute besonders freuen, da der HSV zwölf SchülerInnen direkt zur Saisoneröffnung am 16. August 2012 gegen den französischen Vizemeister Chambéry Savoie einlud. Im Anschluss an HSGS ist das natürlich ein toller Preis für die Kids, der den Handball weiter aufleben lässt, da es kein normales Saisonspiel ist. Vielmehr steht bei dem Handball-Event zu Saisonbeginn neben dem Gegner auch die Vorstellung der neuen Spieler, als auch die Verabschiedung der Gille-Brüder, den Publikumslieblingen Bertrand und Guillaume, im Vordergrund.

Im Norden geht es derweil Schlag auf Schlag, schon morgen steht der nächste und somit dritte Termin der aktuellen „Nord-Tour“ an. In Buxtehude wird der ehemalige Welthandballer Daniel Stephan mit tatkräftiger Unterstützung des Buxtehuder SV – in Person von Maxi Hayn und Lone Fischer die SchülerInnen der Realschule Süd begrüßen.

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