Handball

Petersen: „Ich bin zufrieden“

Vor dem Start in das neue Handball-Jahr, der den Drittligisten TSV Altenholz zum TSV Burgdorf II führen wird (Sonnabend, 19.30 Uhr), hat Trainer Klaus-Dieter Petersen den Blick zurück auf sein erstes halbes Jahr in Diensten des TSV geworfen. Mit dem Abschluss der Hinserie rangieren die „Wölfe“ als Achter gerade noch in der ersten Hälfte, haben jedoch nur zwei Punkte Abstand auf ihren drittplatzierten Gastgeber vom Sonnabend und lediglich vier Punkte Rückstand zum Spitzenreiter VfL Potsdam. In den kommenden 15 Spielen scheint also einiges möglich, zumal sich die Verletztensituation verbessert. Allerdings ist auch die untere Hälfte nicht weit weg, denn die Liga hat sich insgesamt als eine Wundertüte erwiesen, aus der immer wieder überraschende Ergebnisse hervorgezaubert werden.
„Mit dem bisher Erreichten bin ich zufrieden, die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert, so wie ich mir das vorstelle, obwohl wir einigen Verletzungen trotzen mussten. Die Entwicklung weist in die richtige Richtung, und die Platzierung in der Tabelle macht Hoffnung, dass wir uns in der Rückserie noch weiter nach oben schieben können“, sagt Petersen. Daneben soll sich die Mannschaft schon für die kommende Saison finden, wobei der Blick insbesondere auf die Verbesserung im athletischen Bereich geht. „Einige Spieler waren sehr anfällig für Verletzungen. Mit der Verbesserung der Athletik sollte es gelingen, die Belastungen besser abzufangen und so jede Woche auf dem gleichen Niveau agieren zu können.“
Die Personalplanungen für die Spielserie 2013/14 haben bereits begonnen. Mit der Vertragsverlängerung von Spielmacher Mathis Wegner hat Petersen den entscheidenden Baustein schon gesetzt. „Um ihn herum will ich das Team aufbauen. Dabei möchte ich alle jetzigen Spieler gern behalten und durch ein, zwei Neuzugänge ergänzen“, so der Trainer.
In der Analyse der einzelnen Mannschaftsteile vergibt Petersen gute Noten an seine Schützlinge. „Im Tor hatten wir zum Saionbeginn mit Florian Hossner eine Nummer eins, und dahinter mit Nick Weber eine Nummer zwei. Das ist im Saisonverlauf enger geworden. Und ich bin sehr zufrieden, wenn die beiden ein gleichwertiges Gespann bilden, denn man braucht als Torwart immer ein gutes Back-Up.“ Vor den Torhütern kann Petersen ab sofort auf einen wiedererstarkten Mittelblock zählen. Denn Sebastian Opderbeck wird nach überstandener Schulterverletzung hier wieder seine Chefrolle übernehmen können und mit Christian Schwarz und Fynn Ranke einen starken Mittelblock bilden. „Die 6:0-Deckung ist sehr stabil. Wir werden die als Grundstein nehmen, um aber auch mal andere Varianten anzuwenden“, sagt Petersen. Im Spiel nach vorn hat der TSVA in Mathis Wegner einen Spielgestalter, der nach dem Rücktritt von Uwe Kalski die Hauptverantwortung zur Freude von Petersen geschultert hat: „Er hat das hervorragend gemacht. Mit Kjell Köpke und Rune Dahmke haben wir aber auch zwei Spieler, die als Kopf der Mannschaft dienen können.“
Der Rückraum neben Wegner war in den vergangenen Monaten sehr verletzungsanfällig. Darüber hinaus waren die Altenholzer Verantwortlichen aber mit der Durchschlagskraft dieses Mannschaftsteils auf beiden Seiten zufrieden. Und auch die Kreisspieler und Außen spielen eine solide Saison. „Bevan Calvert auf Rechts spielt eine altbewährte Rolle, kann sich aber noch aktiver einbringen. Auf Links ist Rune Dahmke während der wochenlangen Abwesenheit von Lukas Stürze aufgewacht und jetzt klar die Nummer eins auf dieser Position“, freut sich Petersen, dass sich die jungen Spieler immer besser zurechtfinden. Das gilt auch für Fynn Röder, der sich schon gut einlebt hat, während Fridtjof Koslowski noch mehr Einsatzeiten benötigt. Die Chance dazu ergibt sich am Sonnabend. Allerdings wartet in Burgdorf ein hartes Stück Arbeit auf den TSVA, zumal sich der Tabellendritte für die Niederlage zum Saisonauftakt wird revanchieren wollen.

Quelle: http://www.kn-epaper.de
Kieler Nachrichten Ralf Abratis

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