Handball

„Wölfe“ drehen nach der Pause auf

Die Handballer des TSV Altenholz haben sich in der 3. Liga Nord eindrucksvoll zurückgemeldet und für die vor einer Woche erlittene unglückliche Heimpleite gegen Tarp-Wanderup rehabilitiert. Im Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck kamen die „Wölfe“ nach einer überragenden Vorstellung in der zweiten Halbzeit zu einem 33:20 (12:12)-Erfolg. Mit dem Kantersieg revanchierten sich die Altenholzer zugleich für die 28:29-Hinspielniederlage gegen die Niedersachsen. In der Spitzengruppe der 3. Liga bleibt es damit weiter eng: Mit drei Punkten Rückstand ist die Mannschaft von Klaus-Dieter Petersen weiter in Schlagdistanz zum Tabellenführer VfL Potsdam. Beste Altenholzer Werfer in Fredenbeck waren Max Lipp, Rune Dahmke und Patrick Starke mit jeweils sechs Treffern. „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und hatten Pech, dass Torwart Florian Hossner keine Hand an den Ball bekommen hat. Nach dem Wechsel auf Nick Weber lief es dann deutlich besser“, lobt Petersen die Leistung seiner Nummer zwei.

Im dritten Spiel der Rückrunde in Fredenbeck hatten sich die „Wölfe“ nach der Hinspielniederlage viel vorgenommen. In der Anfangsphase sahen die Zuschauer jedoch ein ausgeglichenes Duell, in dem sich der VfL nach und nach leichte Vorteile erarbeitete. Nach dem 4:3 aus Fredenbecker Sicht (10.) zogen die Gastgeber durch einen Doppelschlag von Lars Kratzenberg beim 7:3 erstmals auf vier Tore davon (14.). Diese recht deutliche Führung der Fredenbecker hatte bis zur 21. Minute Bestand. Doch dann gelangen den Altenholzern vier Treffer in Serie und damit der Ausgleich zum 11:11 (28.). Nach einem weiteren Tor auf jeder Seite ging es mit einem Remis (12:12) in die Pause.
Sturmlauf nach dem Seitenwechsel
Mit Schwung wie auf einer hochalpinen Schussfahrt ins Tal kamen die Altenholzer aus der Kabine. Patrick Starke, Mathis Wegner, Sebastian Opderbeck, zweimal Rune Dahmke und wieder Wegner – nach nur sechseinhalb Minuten führten die Gäste plötzlich mit 18:12. Von diesem Schock erholten sich die Fredenbecker nicht mehr. Zwar kamen die Hausherren noch einmal auf 15:18 (40.) heran, doch die drei Tore waren nicht mehr als ein Strohfeuer.

Keine fünf Minuten später war die Altenholzer Führung wieder auf 22:15 angewachsen – die „Wölfe“ dominierten jetzt Spiel und Gegner nach Belieben. Auch die Fredenbecker Auszeit eine Viertelstunde vor dem Ende brachte die Gäste nicht mehr aus dem Konzept – im Gegenteil: Max Lipp sorgte in der 52. Minute mit dem Tor zum 27:17 für die erste Zehn-Tore-Führung, die die „Wölfe“ bis zum Ende sogar noch ausbauten. Der Schlusspunkt durch Kapitän Sebastian Opderbeck zum 33:20 für die Altenholzer war gleichbedeutend mit dem höchsten Sieg in der bisherigen Saison. Dieser Erfolg muss umso höher bewertet werden, weil Petersen wie in den zwei Partien zuvor auf die beiden Außen Bevan Calvert (Handball-WM) und Lukas Stürze (beruflich abwesend) verzichten musste. Während der australische Nationalmannschaftskapitän Calvert aus Spanien zurück ist und schon am kommenden Wochenende wieder auflaufen kann, wird Stürze aller Voraussicht nach erst zum Saisonende wieder in Altenholz zurück sein. (Quelle: shz.de)

TSV Altenholz: Hossner (1.-10.), Weber (ab 10.) – Lipp (6), Drecke (2), Opderbeck (4), Schwarz (2), Dahmke (6), Köpke (2), Wegner (4), Ranke, Starke (6), Röder (1).

Für TSV Altenholz geht es aufwärts
Dritte Handball-Liga: Petersen-Team mit Startschwierigkeiten beim 33:20-Sieg beim VfL Fredenbeck
Fredenbeck. Pflichtsieg für die Handballer vom TSV Altenholz in Fredenbeck: In der Dritten Liga siegten die „Wölfe“ am Sonnabend nach Startschwierigkeiten letztlich deutlich mit 33:20 (12:12) in Niedersachsen. Damit ging es für den TSV in der Tabelle wieder aufwärts: von Platz acht auf Platz fünf. Von Beginn an führten die Gastgeber vom VfL Fredenbeck, die als Drittletzter der Tabelle klarer Außenseiter waren. Als Fredenbeck mit 9:5 führte, reagierte TSVACoach „Pitti“ Petersen auf den Fehlstart seines Teams, schickte für Florian Hossner Nick Weber ins Tor. Ein Signal an die Mannschaft, das Wirkung zeigte. Einerseits, weil Weber sich als der erhoffte Rückhalt erwies, andererseits weil auch der Rest der Mannschaft nun wacher war, in der Deckung besser zupackte und vorne den Ball laufen ließ und so zu klaren Chancen kam. Bis zur Pause kamen die „Wölfe“ zum 12:12-Ausgleich.
In der zweiten Halbzeit wurden sie schließlich ihrer Favoritenrolle gerecht. Mit einem 6:0-Lauf zum Auftakt der zweiten Spielhälfte sorgten sie innerhalb von viereinhalb Minuten für klare Verhältnisse und dominierten die Gastgeber fortan nach Belieben. Im Rückraum kamen besonders Patrick Starke und Max Lipp mit jeweils sechs Treffern zum Zug, und auch Rune Dahmke konnte sich mit sechs Toren auszeichnen. Fredenbeck war nur noch auf Schadensbegrenzung aus, VfL-Trainer Uwe Inderthal nahm beim Stand von 16:23 (47.) seine letzte Auszeit, konnte den 13-Tore-Sieg der Altenholzer aber nicht verhindern. „Wir sind nicht gut in die Partie gekommen“, analysierte Petersen später, „aber mit viel Bewegung in der zweiten Halbzeit haben wir uns den Sieg Stück für Stück erarbeitet.“ (Kieler Nachrichten – scha)

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