Handball

Zerfahrener Auftritt der TSVA-Wölfe

Eine Woche nach dem Sprung an die Tabellenspitze ist Handball-Drittligist TSV Altenholz den Platz an der Sonne wieder los. Ausgerechnet in der Spitzenpartie bei den Füchsen Berlin II handelte sich der TSVA nach einem fahrigen Auftritt am Sonnabend eine unnötige 32:34 (13:14)- Niederlage ein. „Das war bisher zweifelsohne eines unserer schlechteren Spiele“, bilanzierte TSVA-Trainer Klaus-Dieter Petersen nach 60 Minuten. Keiner der beiden Kontrahenten hatte den Eindruck eines Titelanwärters hinterlassen.
Fehler hüben wie drüben öffneten dem Zufall Tür und Tor. Dass die Begegnung des Vierten gegen den Ersten nie Topniveau erreichte, hatte allerdings auch das Schiedsrichter- Duo Heinkel/Hochsprung (Hamburg) zu verantworten, das beide Lager zur Verzweiflung trieb. „Warum sich in so einem Spiel zwei Personen so in den Mittelpunkt rücken müssen, habe ich nicht verstanden“, meinte Petersen. „Die haben mitunter ja plötzlich ganz neue Regeln erfunden.“ Verloren hatte das Petersen-Ensemble die Partie jedoch am Ende selbst.

Im ersten Durchgang handelte sich der TSVA aufgrund fehlender Ideen in der Offensive einen Tempogegenstoß nach dem anderen ein, so dass dem bemitleidenswerten Nick Weber die Bälle nur so um die Ohren flogen. Nach 3:6 (13.) und 5:8 (16.) gelang Rune Dahmke beim 8:8 (19.) schon der letzte Ausgleich für die Gäste, bei denen Spielmacher Mathis Wegner einen schlechten Abend erwischte. Im zweiten Durchgang vermochte der TSA die jungen Berliner aus kürzester Distanz nicht an ihren Stemmwürfen zu hindern, gegen die Torwart Florian Hossner machtlos war. Dass den Altenholzern nach dem 19:25 (45.) die Partie dennoch nicht komplett aus den Händen entglitt, hatten sie Patrick Starke und Max Lipp zu verdanken. Mit einfachen „Schüssen“ aus dem Rückraum hielten sie den TSVA im Spiel. Auch die Berliner Jung- Profis Fabian Wiede und Jonas Thümmler konnten die Partie zugunsten der Füchse nicht vorzeitig entscheiden. Der TSVA blies zur Aufholjagd. Und spätestens als Lukas Stürze in der hektischen Schlussphase zum 30:31 (57.) traf, keimte wieder Hoffnung beim TSVA auf. Doch dieser konnte die Spannung nicht halten. Büttner, Milde und Hövels bestraften weitere Unkonzentriertheiten zum 34:32-Endstand. Quelle: http://www.kn-epaper.de – mol

„Wölfe“ verlieren Tabellenführung an Füchse Berlin II

Den Sprung an die Tabellenspitze der 3. Liga Nord konnten die Handballer des TSV Altenholz nur eine Woche lang genießen. Im Spitzenspiel bei den Füchsen Berlin II unterlag die Mannschaft von Trainer Klaus-Dieter Petersen mit 32:34 (13:14) und gab damit den ersten Platz an den Hauptstadtclub ab. Das Duell in der Hinrunde hatten die Altenholzer noch klar mit 31:23 gewonnen. Erfolgreichste Torschützen bei den Altenholzern waren Patrick Starke mit elf und Max Lipp mit sieben Treffern. „Beide haben ein Top-Spiel gezeigt. Um aber gegen eine Spitzenmannschaft wie Berlin gewinnen zu wollen, müssen alle Spieler eine Top-Leitung zeigen“, sagt „Wölfe“-Trainer Klaus-Dieter Petersen.

In Berlin fanden die Gäste nur sehr schleppend ins Spiel. Schnell führten die „Jungfüchse“ mit 3:1 (4.). Beim 6:3 (13.) für die Berliner zückte Petersen früh die Grüne Karte – mit Erfolg. Nach dem 8:5 ließen Starke, Sebastian Opderbeck und Rune Dahmke drei Tore in Serie folgen, was nun Berlins Coach Maximilian Rinderle zu einer Auszeit zwang (19.). Wenngleich sich die Hausherren in der Folge wieder leicht absetzten, blieb das Spitzenspiel umkämpft. Nach Mathis Wegners Tor vom Siebenmeterpunkt zum 13:14 (29.) wurden die Seiten gewechselt.

Wie bereits im ersten Durchgang erwischten die Berliner auch nach der Halbzeitpause den besseren Start. Spielmacher Kenji Hövels machte mit dem 15:13 (31.) den Auftakt nach dem Wechsel. Beim 19:15 (35.) führten die „Jungfüchse“ erstmals mit vier Treffern. Mitte der zweiten Hälfte war die Führung gar auf sechs Treffer angewachsen, beim 26:20 nach 45 Minuten schien eine Vorentscheidung zugunsten der Berliner gefallen, doch beim 25:27 (50.) durften die Altenholzer wieder hoffen. Diese wurde noch größer, als Lukas Stürze drei Minuten vor dem Ende den 31:30-Anschluss herstellte. Die Gastgeber behielten jedoch kühlen Kopf und verteidigten ihre Führung mit aller Macht. Nachdem Starke noch einmal auf 32:31 verkürzt hatte, kamen die „Wölfe“ erneut an den Ball und hatten die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen. Jedoch bekamen die Gäste ein Stürmerfoul gegen sich gepfiffen, danach sorgten Oliver Milde und Hövels mit zwei Treffern kurz vor Schluss endgültig für den Berliner Sieg. Petersen war nicht komplett unzufrieden mit dem Auftritt seiner Schützlinge: „Es war technisch ein gutklassiges Spiel zweier starker Mannschaften.“ Doch Petersen weiß auch, weshalb es am Ende nicht zu etwas Zählbarem reichte: „Wir haben nicht unser volles Leistungsvermögen abgerufen und haben zwei, drei Bälle im Angriff leichtfertig weggeworfen. So war es dann nicht möglich, gegen ein Spitzenteam wie Berlin zu gewinnen.“

Glück hatten die Altenholzer, dass auch andere Aufstiegsaspiranten Federn lassen mussten. Während die HSG Tarp-Wanderup zuhause gegen die HF Springe unterlag, kassierten Burgdorf II (gegen die SG Flensburg II) und der HSV Hannover (beim Stralsunder HV) unerwartete Niederlagen. Bereits am Sonnabend empfängt der TSV Altenholz mit dem VfL Potsdam die nächste Spitzenmannschaft.

Füchse Berlin II – TSV Altenholz 34:32 (14:13) – TSVA: Weber (1. – 34.), Hossner (35. – 60.) – Lipp 7, Stürze 3, Calvert, Opderbeck 1, Drecke 1, Schwarz 4, Dahmke 2, Köpcke, Wegner 3/2, Ranke, Starke 11.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s