Handball · Sport

„Wölfe“ nach 21:19-Erfolg weiter auf Titelkurs

Auch wenn der Gastgeber in der 3. Handball-Liga der Männer auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, so war der Stralsunder HV beim 21:19 (10:10)-Erfolg der des TSV Altenholz alles andere als ein reiner Punktelieferant. „Stralsund hat uns alles abverlangt. Unsere Gastgeber standen gut in der Deckung und hatten mit Mustafa Wendland einen starken Keeper, der uns einige Bälle abgekauft hat“, spricht „Wölfe“-Coach Klaus-Dieter Petersen von einem ganz engen Match. „Wir wollen unsere Angriffe geduldig vorbringen“, lautete die Devise, mit der Petersen seine Spieler ins Spiel geschickt hatte. Die Altenholzer spielten sich auch gute Chancen heraus, doch besonders in der ersten Halbzeit wurden diese nicht genutzt. „Zumindest stand unsere Abwehr aber sicher“, berichtet der „Wölfe“-Coach. So konnte sich auch Stralsund keinen Vorteil verschaffen. Beide Teams gingen mit einem 10:10 nach einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit in die Pause.
Nach dem Wechsel waren es die Gastgeber, die bis zur 40. Minute ein 13:11 vorlegten. Vor allem Stralsunds Neuzugang Filip Klisczek konnte sich immer wieder gut in Szene setzen. Doch die „Wölfe“ blieben dran. „Mitte der zweiten Halbzeit ließ bei Stralsund die Konzentration ein wenig nach“, berichtet Petersen, dessen Spieler die Chance erkannten und nutzen. Bis zur 48. Minute hatten sie die Begegnung zum 16:14 gedreht. Angetrieben durch die 750 Zuschauer kämpfte sich Stralsund aber wieder ins Spiel zurück. Beim 19:19 (58.) glichen die Gastgeber aus. Mathis Wegner brachte die Altenholzer wieder mit 20:19 in Führung. Als Stralsund im Gegenzug scheiterte, war es Patrick Starke, der mit dem 21:19 in der Schlussminute den Sieg endgültig sicherte. (Quelle: http://www.shz.de)

Eckpfeiler Hossner und Wegner

Eine weite Anreise, ein schweres Spiel und ein mühsamer Rückweg: Der Ausflug der Altenholzer „Wölfe“ in der Dritten Handball-Bundesliga an den Strelasund war voller Strapazen. Doch der 21:19 (10:10)-Erfolg beim Stralsunder HV entschädigte die Schützlinge von Klaus-Dieter Petersen für alle Mühen, einschließlich der nächtlichen Fahrt über schneeverwehte Straßen. Garanten für den Altenholzer Erfolg waren Torwart Florian Hossner und Spielmacher Mathis Wegner. Die Partie beim Abstiegskandidaten war geprägt von zwei konsequent agierenden Abwehrreihen mit reaktionsstarken Torhütern dahinter. Die Stralsunder bewiesen dabei, dass sie den Kampf gegen das Abrutschen in die Viertklassigkeit jetzt erst so richtig aufgenommen haben und mit den Neuzugängen den Weg nach oben in den kommenden Wochen wohl fortsetzen werden.
Bis zur vierten Minute dauerte es, bevor die Zuschauer in der Vogelsanghalle den ersten Treffer sahen. Den markierte Fynn Ranke für den TSV Altenholz. Bis zur Halbzeit ging es hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft mal mehr als mit einem Tor absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel erwischten die Hausherren zunächst den besseren Start, während die Altenholzer zwischenzeitlich in doppelter Unterzahl agieren mussten. Doch angeführt von Mathis Wegner, der nicht nur geschickt Regie führte, sondern sich selbst auch als neunmaliger Torschütze hervor tat, drehten die Altenholzer das Spiel, ließen ab der 43. Minute keine Stralsunder Führung mehr zu. „Wir hatten die etwas breitere Bank, konnten unser Niveau besser halten. Die Einwechslung von Finn Röder in der 45. Minute brachte frischen Wind“, sagte Petersen. Und in der Schlussphase schlossen seine Spieler die Angriffe konsequenter ab, während die Stralsunder in Florian Hossner ihren Meister fanden. „Vorher haben wir einige freie Chancen vergeben, am Ende war es besser und Hossi hat seine Linie über die gesamte Spielzeit durchgezogen.“ Mit dem Sieg behauptete der TSV Altenholz mit der besten Tordifferenz seine Position in der Spitzengruppe, die am 23. Spieltag zu einem Trio geschrumpft ist.  (Quelle: http://www.kn-epaper.de – ra)

TSVA: Hossner, Weber – Lipp, Calvert 1, Drecke, Opderbeck 3, Schwarz, Dahmke 1, Köpcke, Wegner 9/3, Ranke 5, Starke 1, Röder 1.

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