Handball · Sport

„Wölfe“ jagen Tarp im Aufstiegsrennen

Die Drittliga-Handballer des TSV Altenholz haben nach dem 28:18 (12:10)-Heimerfolg gegen den TSV GWD Minden II weiterhin gute Chancen, sich für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga zu qualifizieren. Mit dem deutlichen Sieg revanchierten sich die „Wölfe“ zugleich für die 24:28-Hinspielniederlage in Ostwestfalen. In der Tabelle rangieren die Altenholzer momentan auf dem zweiten Platz, da die punktgleiche HSG Tarp-Wanderup das direkte Duell mit zwei Siegen für sich entschieden und somit derzeit die besseren Karten im Titelrennen hat.

„Es war zunächst sehr unangenehm, gegen die 3-2-1-Deckung der Mindener zu spielen“, nennt der Altenholzer Trainer Klaus-Dieter Petersen einen Grund, weshalb die Anfangsphase gegen aggressive Gäste bis zum 6:6 (14.) noch ausgeglichen verlief. Dass Petersen früh mit den Hereinnahmen von Christian Schwarz, Kjell Köpke und Patrick Starke seine Startformation veränderte, hatte einen einfachen Grund: „Da bei Minden viele Stammkräfte gefehlt haben und auf der Bank größtenteils A-Jugendliche saßen, wollte ich das Tempo hochhalten. Das hat sich ausgezahlt, als die Stammspieler in der zweiten Hälfte müde wurden.“

Als Lukas Stürze auf 10:7 (26.) erhöhte, schien ein Absetzen der Altenholzer möglich, doch unnötige Ballverluste und schnelle Tore von Christopher Kunisch und Max Hösl brachten die Gäste wieder auf 9:10 (28.) heran. Für die Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit sorgte Sebastian Opderbeck, der mit der Pausensirene zum 12:10 aus dem Rückraum vollstreckte.

Nach dem Wechsel bauten die „Wölfe“ ihren Vorsprung schnell auf 15:10 (34.) aus. Auch vergebene Siebenmeter von Wegner und Bevan Calvert änderten nichts daran, dass die Altenholzer Führung auf 19:13 (42.) anwuchs. Die Gäste verkürzten per Gegenstoß zwar noch einmal auf 15:20 (45.) durch Artjom Antonevitch, doch der Kräfteverschleiß war den Mindenern nun deutlich anzumerken. Beim 23:15 (51.) war das Duell der ungleichen Gegner entschieden. Schwarz gelang vom Kreis die erste Zehn-Tore-Führung, die bis zum Ende Bestand haben sollte. In der 55. Minute gab die Hallenuhr ihren Geist auf. Das sorgte aber nur kurzzeitig für Verwirrung. Das letzte Tor gelang Calvert per Tempogegenstoß zum 28:18. In der Schlusssekunde durfte sich auch Torwart Nick Weber noch einmal auszeichnen, als er den Siebenmeter von Kunisch parierte.

Fortgesetzt wird der Zweikampf um die Relegation zum Zweitliga-Aufstieg zwischen Altenholz und Tarp nach einer dreiwöchigen Pause am 5. April, wenn die „Wölfe“ bei der Reserve der SG Flensburg-Handewitt vorlegen können. Die HSG Tarp-Wanderup reist zwei Tage später zum 1. VfL Potsdam. TSV Altenholz: Hossner (1.-55., zwölf Paraden), Weber (ab 55., drei Paraden) – Lipp (8 Tore), Stürze (2), Calvert (5), Drecke (2), Opderbeck (4), Schwarz (3), Dahmke (1), Köpke, Wegner (1), Ranke (1), Starke (1).

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