Handball · Klaus-Dieter Petersen · Pitti Petersen · THW Kiel

THW U19 bleibt spitze

thwschwa01Furioses Finale der Jungzebras beim 28:27
Mehr Derby geht nicht. Emotionen pur, strittige Schiedsrichter-Entscheidungen und eine von 250 Handballfans gefeierte Aufholjagd bescherten der U 19 des THW Kiel den 28:27 (14:13)-Heimsieg gegen den VfL Bad Schwartau. Nach acht Bundesliga Siegen reist der Tabellenführer aus Kiel mit weißer Weste zum Titelfavoriten TuSEM Essen.
Was für eine Dramatik: Die Bad Schwartauer mit ihren überragenden Rune Hanisch und Tim Claasen führten 23:20 (47.), hielten den Drei-Tore Vorsprung bis zum 26:23 (53.), zumal sie von zwei verworfenen Siebenmetern und einem Fehlwurf über das VfL-Tor von Morten Dahmke profitiert hatten. Doch das THW-Rückraum- Ass übernahm in schwierigen Zeiten Verantwortung, brachte die Jungzebras mit einem Doppelpack wieder heran – 25:26 (55.).
Schwartau nahm die Auszeit, durch die Boxen jaulte der AC/DC-Klassiker Thunderstruck. Und die Schlussphase glich wirklich einem Donnerschlag. Die Unparteiischen kannten mit den robusten Ostholsteinern keine Gnade, schickten Jonas Deelmann und Christoph Schlichting vom Feld. In doppelter Unterzahl gelang Danial Amoey sogar das Schwartauer 27:25 (57.). Lukas Wucherpfennig verkürzte, und Amoey kassierte die nächste VfL-Hinausstellung. Finn Liedtke (58.) und Malte Abelmann-Brockmann, 62 Sekunden vor dem Schlusspfiff, warfen den Spitzenreiter ins Glück, weil THW-Torhüter Fynn Schröder gegen Linksaußen Tjark Wege mit seiner 13. Parade die Kieler Siegesserie festhielt. „Ich habe eine Mannschaft, die an sich glaubt. Und zwei Torhüter mit hoher Qualität, die auch in engen Spielen Ruhe bewahren“, freute sich „Pitti“ Petersen.
Sein THW-Trainerkompagnon Michael Haß, der insgesamt 19 Fehlwürfe registriert hatte, sprach vom „Glück des Tüchtigen“. Matchwinner Abelmann-Brockmann genoss den Moment, ohne jedoch die Defizite außer Acht zu lassen: „Wir haben zu häufig überhastet abgeschlossen.“ mey Die U19 des THW Kiel bleibt in der Handball-Bundesliga spitze. Im dramatischen Derby rangen die Jungzebras gestern den VfL Bad Schwartau vor 250 Zuschauern mit 28:27 (14:13) nieder und manifestierten mit dem achten Sieg in Folge die Tabellenführung. mey

THW: Tretziak (13 Paraden), Schröder (13 Parade); Stiller, Bergemann, Wucherpfennig 4/1, B. Schroedter 1, Ewald 3, Dahmke 4/2, Williams 3, Diringer 3, Haß, Liedtke 7, Abelmann-Brockmann 3.
Bad Schwartau: Mallwitz, Hoemberg; Claasen 7/1, Warschun, Koch, Mendle, Schlichting 3, Lücke, Amoey 3, Deelmann 4, Hanisch 8, Bruhn 2, Wege, Weiß.

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