Handball · Klaus-Dieter Petersen · Pitti Petersen · THW Kiel

THW-Junioren im Rennen um Titel und DM-Viertelfinale

 THWU19_FlensburgDie „Mütter aller Derbys“ hielt am Freitagabend, was es versprach. Die U19-Bundesliga-Handballer des THW Kiel zwangen den Spitzenreiter SG Flensburg-Handewitt nach dem Hinspielsieg (28:23) ein zweites Mal in die Knie und bleiben sowohl im Titelrennen als auch auf Viertelfinalkurs um die deutsche Meisterschaft.
Ausnahmezustand in der Wriedt-Halle: Vor dem Kampf um Punkte gab es für die Fans die Suche nach Parkraum, anschließend sorgten die genervten Anwohner wegen der kreuz und quer stehenden Fahrzeuge für einen Polizeieinsatz. Der war auf dem Hallenparkett nicht vonnöten, hatten die beiden Referees Sebastian Cordes und Jannik Otto (Fredenbeck) das umkämpfte Landesduell mit Roten Karten gegen die Flensburger Nick Witte (28.) und Stefan Wilhelm (52.) im Griff. Eine Gefühlsachterbahn durchlebte der THW. Die Jungzebras kassierten zu Beginn der zweiten Halbzeit ein 2:7 zum 15:20. „Dann haben wir sie auseinandergespielt“, jubelte THW-Coach „Pitti“ Petersen über den anschließenden 13:5-Lauf. Nach dem 31:26 (58.) durch Ole Diringer fehlte den Kielern, die in den Schlussminuten auf ihren besten Torschützen, Finn Liedtke (8), aufgrund einer unnötigen Zwei-Minuten-Strafe verzichten mussten, die Kaltschnäuzigkeit. Das 0:4 in den letzten 112 Sekunden hauchte dem Topspiel die letzte Prise Brisanz ein. Überragend bei den Jungzebras: Torhüter Fynn Schröder, Kreisläufer Torge Ewald, der auch im Innenblock seinen Mann stand, sowie die Rückraum-Shooter Malte Abelmann-Brockmann und Liedtke. mey

THW-Junioren jubelten vor 700 Zuschauern

Was für ein Wahnsinn in der Handball-Bundesliga der männlichen Jugend A: Der THW Kiel bleibt nach dem 31:30 (13:13) gegen die SG Flensburg-Handewitt vor begeisterten 700 Fans in der picke-packe-vollen Wriedt-Halle dick im Meistergeschäft und verbesserte sich auf Tabellenposition zwei. Als Flensburgs siebenmaliger Torschütze Michael Nicolaisen gestern Abend um 20.24 Uhr den Ball mit dem finalen Freiwurf in die THW-Deckung jagte, begann die grenzenlose Jubelarie auf Seiten der Jungzebras. Erste Derbyemotionen kamen auf, als der bis dato sechsfache SG-Torschütze Nick Witte die Rote Karte sah, nachdem er den Ball beim Siebenmeter THW-Keeper Fynn Schröder ins Gesicht geworfen hatte (28.).
Doch die Gäste schienen zu Beginn des zweiten Durchgangs die Jetzt-erst-Recht-Stimmung auszupacken, zogen von 13:13 auf 20:15 (40.) davon. Es drohte die erste Kieler Heimpleite der Saison. „Dann kommen wir aber grandios zurück“, jubelte Trainer Michael Haß. Insbesondere Malte Abelmann-Brockmann und der nimmermüde Finn Liedtke übernahmen Verantwortung, peitschen ihren THW mit sehenswerten Krachern nach vorn. Als Ole Diringer ausglich (22:22, 46.), bebte die Wriedt-Halle. Beim 30:25 (58., Liedtke) schien das Derby gelaufen, doch nachdem Abelmann-Brockmann das 32:27 (58., Latte) verpasste, sorgte die SG mit offener Manndeckung und ihrer furiosen Aufholjagd für Gänsehaut-Atmosphäre. KN-mey

THW Kiel: Treziak (8 Paraden), Schröder (10 Paraden); Stiller, Bergemann, Goßklags, Wucherpfennig 2, B. Schroedter, Ewald 3, Dahmke 2, Williams 4, P. Schroedter 5, Diringer 2, Haß, Liedtke 8, Abelmann-Brockmann 5.

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