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Unentschieden gegen Norwegen: DHB-Jungs ungeschlagen ins EYOF-Halbfinale

Die männliche U17-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes hat den dritten Sieg im georgischen Tiflis knapp verpasst. Mit einem 27:27 (14:12) am Mittwoch (16 Uhr deutscher Zeit) im dritten Gruppenspiel gegen Norwegen blieben die Jungs von Klaus-Dieter Petersen und Christof Armbruster trotzdem ungeschlagen und sicherten sich nach den Siegen gegen Dänemark (25:21) und Ungarn (31:18) so den ersten Platz in Gruppe A.

„Ich glaube, dass das Endergebnis in Ordnung geht, dass beide Mannschaft mit dem Unentschieden gut leben können“, kommentierte DHB-Trainer Petersen nach dem Spiel. Die deutsche Mannschaft ist mit dem 27:27 ungefährdet ins Halbfinale eingezogen. Dort warten am Freitag (16 Uhr deutscher Zeit, Liveticker) die Slowenen, die sich in Gruppe B hinter Frankreich den zweiten Platz erspielt haben.

Die DHB-Jungs begannen wieder sehr stark, zu Beginn ließen sie Norwegen keine Chance und setzten sich zwischenzeitlich mit sechs Toren ab (9:3, 16. Minute). Auch trotz vieler technischer Fehler und ausgelassener Chancen führte die deutsche Mannschaft auch die restliche Zeit der ersten Spielhälfte und ging mit einem 14:12 Vorsprung in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte sah es lange nach einem Sieg für die Jungs des Jahrgangs 1998 aus: „Wir haben eigentlich immer mit vier, fünf Toren geführt, zum Ende hin haben wir die Norweger dann aber noch mal rankommen lassen. In der Schlussphase haben wir zwar kühlen Kopf bewahrt, auch die letzten 20 Sekunden den Ball gehabt, dann aber nur einen direkten Freiwurf rausgeholt, den Ball dann hingelegt“, erklärt Petersen das Unentschieden. Die Mannschaft habe sich aber trotzdem den ersten Platz in der Gruppe verdient: „Wir hatten heute mit Luis Villgrattner und Marcel Timm zwei kranke Spieler, die wir im Hotel gelassen haben, so gesehen haben wir nur mit 13 Spielern gespielt.“

Die DHB-Jungs wurden von den Skandinaviern vor allem in der Abwehr gefordert: „Man merkt, dass die anderen Mannschaften sich so langsam auf unsere jugoslawische 3:2:1-Deckung einstellen, da war viel Laufarbeit für die Jungs gefordert, weil die gegnerischen Kreisläufer sehr breit gegangen sind“, so Petersen. Im Angriff machte vor allem Sebastian Heymann mit sechs Treffern auf sich aufmerksam.

Die Jugendnationalmannschaft schaut nun ehrgeizig auf das anstehende Halbfinale gegen Slowenien: „Die Mannschaft hat den ersten Meilenstein erreicht und möchte jetzt natürlich auch am Freitag noch einen draufsetzen und sich für das Endspiel qualifizieren. Wenn wir unsere Leistung bringen, dann müssen die Slowenen auch ihre Top-Leistung bringen, um uns den Finaleinzug streitig zu machen“, gibt sich der DHB-Trainer selbstbewusst. „Wir gehen guter Dinge in das nächste Spiel rein, haben natürlich großen Respekt vor Slowenien, können aber mit Sicherheit auf unsere Stärken vertrauen.“ (www.DHB.de – NB)

 

Deutschland-Norwegen 27:27 (14:12)

Deutschland: Till Klimpke (HSG Wetzlar), Janis Boieck (TSV Bayer Dormagen); Benedikt Bayer (TSG Friesenheim/4 Tore), Niklas Diebel (TV Hüttenberg/1), Benedikt Kellner (TSV Ismaning), Sebastian Heymann (TSB Heilbronn-Horkheim/6), Frederik Simak (SG Ottenheim-Altenheim/3), Hendrik Schreiber (HSG Wetzlar/5), Gregor Remke (SC DHFK Leipzig/6), Malte Donker (TSV Burgdorf), Albin Xhafolli (Eintracht Hildesheim), Dimitri Ignatow (Eintracht Baunatal/1), Mattis Michel (TuS Ferndorf/1)

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