Deutscher Handballbund · Handball · Klaus-Dieter Petersen · Pitti Petersen

Niederlage gegen Slowenien: U17-Jungs verpassen Finale beim EYOF

Die männliche U17-Nationalmannschaft hat den Einzug ins Finale des European Youth Olympic Festival (EYOF) verpasst: Am Freitagnachmittag mussten die Jungs der DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen und Christof Armbruster mit einem 23:28 (10:12) im Halbfinale gegen Slowenien ihre erste Niederlage im Turnier hinnehmen.

Nach zwei Siegen gegen Dänemark (25:21) und Ungarn (31:18) und einem Unentschieden gegen Norwegen (27:27) hatte sich die DHB-Auswahl ungeschlagen ins Halbfinale gespielt, gegen starke Slowenen reichte es am Ende aber nicht für den Finaleinzug. Stattdessen kämpfen die Jungs des Jahrgangs 1998 am Samstagmittag (12 Uhr deutscher Zeit, Liveticker unter http://ticker.ehf.eu/) gegen Norwegen um die Bronzemedaille.

Die deutsche Mannschaft hatte diesmal keinen guten Start erwischt und lag nach zwölf Minuten schon mit 1:6 zurück. „Wir hatten schon am Anfang sehr viele technische Fehler und Zeitstrafen bekommen, haben dann versucht, uns auf die Linie der Schiedsrichterinnen einzustellen”, sagte Petersen. Er stellte in der Abwehr von einer 3:2:1-Deckung auf eine 6:0-Abwehr um. „Wir haben eigentlich nur hinten drin gestanden, weil jedes Foul, das auf die erste Nahtstelle kam, mit zwei Minuten geahndet wurde. Wir haben dann versucht, einfach nur den Körper in die Nahtstelle hinzuhalten.” Mit der taktischen Umstellung hatten Petersen und Armbruster genau richtig gehandelt: Die deutschen Jungs schafften es, zum 9:9 auszugleichen (23. Minute).

Kurz vor der Halbzeit geriet die DHB-Auswahl aber wieder ins Hintertreffen und ging mit einem 10:12-Rückstand in die Pause. „In der zweiten Halbzeit hat sich der Spielstand eigentlich die Waage gehalten, wir haben in der 45. Minute auf 19:19 ausgeglichen und haben dann leider sehr schlechte drei Minuten erwischt, lagen auf einmal wieder mit vier Toren hinten – und das hat dann der Mannschaft so ein bisschen das Genick gebrochen”, erklärte Petersen die Niederlage. Die Slowenen seien verdient ins Finale eingezogen: „Der Gegner hat sehr clever gespielt, war mit Sicherheit am heutigen Tag taktisch viel besser als wir, die haben Männerhandball gespielt, haben jede Schwachstelle gnadenlos ausgenutzt.”

Die deutsche U17 muss jetzt ihre Lehren aus dem Spiel ziehen, bevor es morgen gegen Norwegen um Edelmetall geht, wie Petersen weiß: „Wir müssen taktisch lernen, so ein Spiel nicht aus der Hand zu geben, was von dem Niveau der Einzelspieler mit Sicherheit auch drin gewesen wäre. Jetzt bereiten wir uns auf das nächste Spiel vor, morgen das kleine Finale, und wollen da das Turnier noch mal mit einer guten Leistung abschließen. Wir hoffen natürlich, dass wir eine gute Leistung zeigen und dann auch mit der Bronzemedaille belohnt werden.” (www.dhb.de – NB)

 

Deutschland – Slowenien 23:28 (10:12)

Deutschland: Till Klimpke (HSG Wetzlar), Janis Boieck (TSV Bayer Dormagen); Benedikt Bayer (TSG Friesenheim), Niklas Diebel (TV Hüttenberg/3 Tore), Benedikt Kellner (TSV Ismaning), Sebastian Heymann (TSB Heilbronn-Horkheim/6), Frederik Simak (SG Ottenheim-Altenheim/2), Hendrik Schreiber (HSG Wetzlar), Luis Villgrattner (HBW Balingen-Weilstetten/1), Gregor Remke (SC DHFK Leipzig/3), Malte Donker (TSV Burgdorf/1), Albin Xhafolli (Eintracht Hildesheim/1), Dimitri Ignatow (Eintracht Baunatal), Marcel Timm (VfL Gummersbach), Mattis Michel (TuS Ferndorf/6)

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