Handball · Klaus-Dieter Petersen · Pitti Petersen · THW Kiel · Young Star

14-jähriges Talent erhält Stipendium bei THW Kiel

Für den 14-Jährigen Filip Wawrzyniak beginnt die Handballkarriere im Profi-Umfeld. Er hat die finale Phase des von den star Tankstellen ins Leben gerufenen und im Handball bisher einzigartigen Nachwuchswettbewerbs für sich entschieden und gegenüber mehreren hundert Mitbewerbern durchgesetzt. Auf ihn wartet ein halbjähriges Handball-Stipendium beim THW Kiel mit den Patenspielern und Bundesliga-Profis Andreas Wolff und Patrick Wiencek.

Große Freude bei Filip Wawrzyniak. Das junge Nachwuchstalent aus dem polnischen Breslau konnte sein Glück kaum fassen, als ihn am Mittwoch Klaus-Dieter Petersen am Telefon erreichte. „Du hast es geschafft, du bist erster „THW-YOUNGstar“, überbrachte der deutsche Rekord-Nationalspieler und THW-Nachwuchskoordinator Filip die erfreuliche Nachricht. Zuvor hatte sich der technisch versierte Rückraumspieler in einem Online-Voting gegen Henri Pabst aus Ellerbek bei Hamburg durchgesetzt. Mehr als 500 Stimmen Vorsprung entschieden die einwöchige Abstimmung zwischen beiden Finalisten am Ende zu Gunsten Filips. Große Unterstützung erfuhr er dabei von seinem polnischen Heimatclub Moto-Jelcz Oława, der in den sozialen Medien dazu aufgerufen hatte, für Filip abzustimmen.

Doch nicht nur das Online-Voting war eine knappe Angelegenheit. Qualifiziert für das große Finale waren die beiden Finalisten, die seit Beginn des Programms im September 2016 mehrere hundert Mitbewerber hinter sich gelassen hatten, durch einen 4-stufigen Auswahlprozess: Zunächst im Talent-Scouting bei deutschlandweiten Handball-Camps oder alternativ im Videoaufruf, anschließend in Tages-Camps der Metropolregionen Nordrhein-Westfalen, Berlin und Hamburg sowie einem Wochenend-Camp und der star Exzellenzwoche in der Handballmetropole Kiel.

Die Auswahl der beiden Talente für das anschließende Online-Voting in der letzten Stufe fiel der star-Jury mit prominenter Besetzung in Form der THW-Profis Andreas Wolff und Patrick Wiencek, THW-Trainer Alfred Gislason und THW-Nachwuchskoordinator Klaus-Dieter Petersen sehr schwer. „Unser Trainer-Team war bereits im Wochenend-Camp von der hohen Qualität der Teilnehmer begeistert. Diese Erkenntnis hat sich in der star Exzellenzwoche fortgesetzt, weshalb uns die finale Auswahl besonders schwergefallen ist. Wir freuen uns nun sehr auf das halbjährige Handball-Stipendium mit Filip, dessen großes Talent es weiter zu fördern gilt. Wenn er weiter so motiviert bleibt, hat er das Zeug zu einer großen Handball-Karriere“, glaubt Petersen fest an den ersten THW-YOUNGstar.

Für den jungen Polen, der genau wie die star-Patenspieler Andreas Wolff und Patrick Wiencek einmal an olympischen Spielen teilnehmen möchte, beginnt nun eine aufregende Zeit. Insgesamt drei intensive Trainingswochen in Europas Handballhauptstadt Kiel mit den Nachwuchstrainern der Zebras warten auf den ersten THW-YOUNGstar. Individuelles, positionsspezifisches Training und Athletikeinheiten gehören ebenso zum Programm wie Schulungen zur Persönlichkeitsentwicklung und exklusive Berührungspunkte mit dem deutschen Rekordmeister THW Kiel und seinen star-Patenspielern Wolff und Wiencek.

„Schon die star Exzellenzwoche war ein riesiges Erlebnis für mich, das ich nie vergessen werde. Mit den THW-Profis Andreas Wolff und Patrick Wiencek auf dem Handballfeld zu stehen, war fantastisch“, erzählt Filip aufgeregt. „Dass ich nun sogar THW-YOUNGstar bin und weiter professionell in Kiel trainieren darf, ist eine große Ehre. Ich hoffe, mich durch das Stipendium so weiterentwickeln zu können, um eines Tages ein großer Handballer zu werden.“

Auf seinen Weg zum Handballprofi drückt ihm auch Wieslaw Milkiewicz, Geschäftsführer und Pressesprecher der Tankstellenmarke star und Sponsor des THW-YOUNGstar-Wettbewerbs kräftig die Daumen. „Ich habe Filip in der star Exzellenzwoche kennen gelernt und war von seiner zurückhaltenden, höflichen Art und seinen handballerischen Fähigkeiten begeistert. Bei dem Projekt THW-YOUNGstar haben wir bewusst in der ersten Stufe mit Handball-Camps in kleinen Orten in ganz Deutschland gestartet sowie parallel mit der Option, sich über einen Videoaufruf zu qualifizieren, um sovielen Talenten wir möglich eine Chance zu geben. Die Tatsache, dass sich auch Talente aus Nachbarländern beworben haben wie Filip aus Polen, zeigt, dass unser Konzept auch in der Hinsicht ein voller Erfolg war. Nun wünsche ich ihm viel Spaß mit dem Handballstipendium, das ich aufmerksam verfolgen werde. Powodzenia Filip!“

 

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