Handball · Klaus-Dieter Petersen · Pitti Petersen · THW Kiel

U19 – Leichtes Spiel für Magdeburg

Handball-Nachwuchs des THW Kiel gerät gegen Bördeländer unter die Räder

Lehrstunde für die U19-Zebras am fünften Spieltag der A-Jugend Bundesliga Nord: Gegen den SC Magdeburg gerieten die Kieler in eigener Halle massiv unter die Räder und verloren mit 27:41 (12:20).

Trainer „Pitti“ Petersen wollte eine Standortbestimmung und bekam sie: Die Nachwuchs-Zebras gehören noch nicht zu den Topteams der Liga, das wurde im Sparring mit dem SCM über 60 Minuten deutlich. In der von Nervosität geprägten Anfangsphase kamen die Gastgeber beim 1:0 (3.) per Strafwurf zu ihrer ersten und einzigen Führung. Fortan übernahmen die Bördeländer das Zepter. Während Magdeburg konzentriert und souverän sein Spiel aufzog und souveräne Perfektion in nahezu allen Belangen auf die Platte brachte, konnten die Jungzebras ihre Unsicherheit nicht ablegen. Körperlich überlegene und größtenteils drittligaerfahrene Magdeburger entwischten der Kieler Defensive, die kaum in den sortierten Abwehrverbund kam, ein ums andere Mal. Sie setzten sich im Eins gegen Eins durch oder schalteten nach Ballgewinn blitzschnell in den Vorwärtsgang und kamen zu einfachen Toren. „Man hat klar gesehen, was Drittliga-Handball mit A-Jugend-Handball zu tun hat“, wies Petersen auf den Niveauunterschied hin.

Die Abwehrumstellung auf 5:1 funktionierte nur kurz, Magdeburg warf Zweikampfstärke und das Quäntchen mehr Cleverness in die Waagschale und fand immer wieder Lösungen, während die Gastgeber noch staunten. Vorne entnervte Keeper Max Mohs die Kieler vom Start weg, kaufte ihnen gleich drei freie Bälle ab und spielte sich so in die Köpfe seiner Kontrahenten. Die Kieler Abläufe fruchteten gegen die präsente Abwehr nicht, auch feine Einzelleistungen verfehlten häufig ihre Wirkung. Zur Halbzeit war die Messe praktisch gelesen, selbst Ergebniskosmetik gelang nicht mehr. Einzig in der Schlussphase, als die Zebras das Spiel mental schon abgehakt und Magdeburg den Schongang eingelegt hatte, wurden sie freier in Kopf und Spiel. Die Keeper Erik Schmidt und Björn Lange zeigten einige starke Reflexe, sodass die Gastgeber zwar für den Moment demontiert, nicht aber demoralisiert das Spielfeld verließen. „Wir müssen und werden weiter hart an uns arbeiten, wenn wir gegen die Topteams mithalten wollen“, so Petersen. (Kieler Nachrichten – akü)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s