Handball · Klaus-Dieter Petersen · Pitti Petersen · THW Kiel

U 19 des THW Kiel geht gegen Hamburg mit 19:36 (5:20) unter

Eine 22 Minuten währende kollektive Auszeit bescherte den U 19-Zebras am achten Spieltag der A-Jugend-Bundesliga Nord die wohl schmerzhafteste Niederlage der laufenden Spielzeit: Gegen das Top-Team vom HSV Hamburg setzte es für die Kieler ein teilweise blamables 19:36 (5:20).

Ratlose Gesichter auf der Kieler Bank: Die Anfangsphase des Topspiels verschliefen die Kieler komplett, fanden praktisch nicht statt. Hamburger schaltete und waltete, wie es wollte, konterte die Jungzebras nach Belieben aus und degradierte die Schwarz-Weißen zu Statisten. Keiner der aufs Feld beorderten Kieler fand zu Normalform, fehlender Zugriff in der Abwehr paarte sich mit nicht vorhandenem Biss im Angriff und technischen Fehlern am laufenden Band. Hamburg hingegen marschierte: 10:0 stand es in der 17. Spielminute, ehe Jan-Ole Martin per Strafwurf den ersten Treffer für den THW erzielte, fünf weitere Minuten dauerte es, bis Jannes Haack das erste Tor aus dem gebundenen Spiel heraus erzielte. „Wir wollten etwas Positives zu Stande bringen und gegen einen der Großen was reißen. Das ging ziemlich nach hinten los“, musste Coach „Pitti“ Petersen die Hoffnung auf zwei „big points“ schnell begraben.

Die Deckungsumstellung fruchtete kaum, zur Halbzeit war die Partie gegessen. „Wir wollten als Team weiter zusammenrücken“, sagte Petersen, der im zweiten Durchgang eine vorübergehende Leistungssteigerung seiner Jungs sah. Dennoch mussten die Zebras weitaus mehr für ihre Chancen ackern, während die HSV-Jungs das Spiel machten. „Wenn man in dieser Höhe zurückliegt, sind Tun und Handeln manchmal ziemlich schwer“, meinte Petersen. Das kleine Aufbäumen wich in der Schlussphase erneut überhasteten Abschlüssen und zu vielen individuell gestalteten Lösungsansätzen – immer wieder erfolglos. „Wir haben in der kommenden Trainingswoche einiges, an dem wir arbeiten müssen“, konstatierte „Pitti“. akü

THW Kiel – HSV Hamburg 19:36 (5:20) –THW U 19: Schmidt, Usinger – Stiller 3, Thal 5, Meereis 1, Bruse 1, Hossu 1, Haack 1, Liedtke 2, Martin 5/4, Schaefer, Benkendorf, Kaminski.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s