Europameisterschaft 2004

Handball-Europameister 2004

Nach zwei verlorenen Finals bei der WM 2003 und der EM 2002 besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand im Endspiel am Sonntag in Ljubljana EM-Gastgeber Slowenien mit 30:25 (16:10).
5,23 Millionen Handball-Fans haben am Sonntagabend live vor dem Fernseher verfolgt, wie die deutschen Handballer ihren „Final- Fluch´“ besiegten und nun als Europameister zu den Olympischen Spielen in Athen fahren.
Damit feierte der Vizeweltmeister den größten Erfolg für den deutschen Männer-Handball seit dem Olympiasieg der DDR 1980 und holte für den Deutschen Handball-Bund (DHB) den ersten Titel seit der Weltmeisterschaft 1978.
Nach der Schlusssirene brach bei den deutschen Spielern unbeschreiblicher Jubel aus. Trotz der Strapazen nach acht Spielen in elf Tagen tanzten und sprangen sie ausgelassen auf dem Parkett in der mit 7000 Zuschauern ausverkauften Halle Tivoli und sangen „We are the champions“.